Nachhaltigkeit

Vogelperspektive des vigilius mountain resorts mit Blick auf die drei Terrassen und das begrünte Flachdach
Waldweg - vigilius mountain resort
Eco not ego

Bewusstsein für die Umwelt heißt Verantwortung, auch in vielen Details. Bereits bei der Planung des vigilius war dieses Bewusstsein ein leitender Gedanke: für eine Symbiose aus modernem Design, Behaglichkeit und Nachhaltigkeit.

Bewusstsein für die Umwelt heißt Verantwortung, auch in vielen Details. Bereits bei der Planung des vigilius war dieses Bewusstsein ein leitender Gedanke: für eine Symbiose aus modernem Design, Behaglichkeit und Nachhaltigkeit.

Nachhaltige Architektur

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Natur am vigilius mountain resort
Lärche

Lärchenholz begleitet das vigilius seit seiner ersten Idee. Ein Material, das hier zu Hause ist: gewachsen in derselben Landschaft, die das Haus trägt. Sein reicher Anteil an Harz macht es widerstandsfähig gegen Wetter, Zeit und Gebrauch: ein stiller Schutz, der ohne Worte auskommt.

Die Fassade aus Lärche fügt sich selbstverständlich in die Umgebung ein. Nicht als Kontrast, sondern als Fortsetzung des Waldes am Vigiljoch. Sie altert mit Würde, verändert ihren Ton im Licht und erinnert daran, dass auch Architektur ein lebendiger Prozess ist.

 

Lehm

Wenn die Heizung nicht in Betrieb ist, nehmen die Lehmwände die kühle Nachtluft auf und halten Ihr Zimmer an warmen Tagen angenehm temperiert.
Gleichzeitig dämpfen sie Temperaturschwankungen und regulieren auf natürliche Weise die Luftfeuchtigkeit: für ein stabiles, ausgewogenes Raumklima, ganz ohne künstliche Kühlung.

Fensterdetail - vigilius mountain resort
Glas

Das vigilius öffnet sich der Landschaft durch großflächige Glasflächen. Dreifach verglast, schaffen sie eine klare Atmosphäre, ohne Energie zu verschwenden. Das Tageslicht wird zum natürlichen Begleiter. Gleichzeitig hält die Konstruktion die Wärme dort, wo sie sein soll. Trotz der exponierten Lage am Berg bleibt der Heizwärmebedarf bemerkenswert gering. Die Architektur nutzt das, was die Natur schenkt, und schützt, was bewahrt werden muss.

So entsteht ein Haus, das Licht einlädt und Energie bewahrt, getragen von einer Architektur, die Effizienz und Bewusstsein selbstverständlich miteinander verbindet.

Earthcheck: gelebte Verantwortung

Die EarthCheck-Goldzertifizierung begleitet das vigilius seit Jahren. Sie bestätigt, was die Architektur bereits erzählt: ein Haus, das Ressourcen achtet und mit der Natur arbeitet, nicht gegen sie.
EarthCheck misst Energie, Wasser, Emissionen und den achtsamen Umgang mit Materialien. Werte, die hier nicht als Vorgaben verstanden werden, sondern als Teil einer inneren Logik: Reduktion, Klarheit, Bewusstsein.

Gold bedeutet Beständigkeit. Jahr für Jahr zeigt das vigilius, dass Verantwortung nicht im Einzelnen liegt, sondern im Zusammenspiel vieler Entscheidungen, im Licht, das großzügig hereingeholt wird; in der Wärme, die gehalten wird; in Kreisläufen, die so geschlossen wie möglich gedacht sind.

So wird Nachhaltigkeit zu einer stillen Selbstverständlichkeit. Nicht als Anspruch formuliert, sondern als Haltung gelebt.

Detail von Holzstämmen, die aufeinander gestapelt sind
Hände die Latschenkieferzweige halten

Südtiroler Nachhaltigkeitslabel – Level 3

Das Südtiroler Nachhaltigkeitslabel in Level 3 würdigt eine Form von Nachhaltigkeit, die im Ort selbst beginnt. Es bestätigt Prozesse, die nahe an der Landschaft, den Menschen und den Ressourcen dieser Region gedacht sind: Materialien mit Herkunft, kurze Wege, gewachsene Beziehungen zu lokalen Partnern und ein achtsamer Umgang mit dem, was hier zur Verfügung steht.

Level 3 ist die höchste Stufe des Labels und zeigt, dass Verantwortung nicht nur im Gebäude sichtbar ist, sondern auch in den Kreisläufen, die es umgeben. Ein Haus, das sich seiner Umgebung verbunden fühlt und daraus Kraft schöpft: kulturell, ökologisch und sozial.
So entsteht ein Verständnis von Nachhaltigkeit, das leise wirkt und zugleich tief verankert ist: ein Dialog zwischen Architektur und Landschaft, zwischen Ort und Haltung.

Sustainable Development Goals: ein Kompass für Verantwortung

Am Vigiljoch spüren wir, wie klar die Natur spricht, wenn man bereit ist, innezuhalten. In dieser Stille entsteht Bewusstsein: für das, was uns trägt, und für das, was wir bewahren möchten. Die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen sind für uns mehr als globale Leitlinien. Sie sind ein Kompass, der unsere täglichen Entscheidungen begleitet: achtsam, verbindlich und im Einklang mit dem Ort, der uns anvertraut ist.
Unter allen Zielen sind es insbesondere die Ziele 7, 8, 11 und 12, die unsere Entscheidungen am nächsten leiten.

7 - Affordable and Clean Energy

Am Vigiljoch ist Energie etwas Wertvolles. Wir nutzen sie bewusst, leise und im Einklang mit der Natur. Die Architektur des Hauses, natürliche Materialien und effiziente Systeme helfen uns, den Verbrauch zu reduzieren und erneuerbare Quellen bestmöglich einzusetzen. So entsteht ein Ort, der Wärme schenkt, ohne Spuren zu hinterlassen.

8 - Decent Work and Economic Growth

Ein Haus wie das vigilius lebt von den Menschen, die es mit Ruhe, Herzlichkeit und Professionalität füllen. Wir schaffen Arbeitsräume, in denen Wertschätzung und Weiterentwicklung selbstverständlich sind; wir stärken die regionale Wirtschaft durch langfristige Partnerschaften. Nachhaltigkeit beginnt für uns dort, wo Menschen gerne arbeiten und gemeinsam wachsen.

11 - Sustainable Cities and Communities

Das Vigilius ist nur mit der Seilbahn erreichbar, ein bewusster Schritt zu sanfter Mobilität und zum Schutz eines einzigartigen Naturraums. Wir verstehen uns als Teil der Gemeinschaft am Vigiljoch und tragen dazu bei, diesen Kraftplatz zu bewahren: autofrei, entschleunigt und tief verwurzelt in der Geschichte des Ortes.

12 - Responsible Consumption and Production

Achtsamkeit beginnt bei den kleinen Entscheidungen des Alltags. Wir wählen Materialien und Produkte, die Bestand haben, bevorzugen regionale Kreisläufe und reduzieren, wo immer möglich, Abfall und Überfluss. Im vigilius bedeutet verantwortungsvolles Wirtschaften, nur das zu nehmen, was wir wirklich brauchen, und dem Ort mit Respekt zu begegnen. So entsteht ein Gleichgewicht, das trägt.